Weinkunde
![]() | Der Trollinger: Der spätreifende Trollinger wird in Deutschland nur in Württemberg angebaut. Er braucht tiefgründige, nährstoffreiche Böden, gute Hanglagen und genügend Niederschlag zwischen Blüte und Reifung. Er ist das "Nationalgetränk" der Württemberger. Der Schwabe genießt ihn am liebsten zu rustikalen Speisen, sei es ein deftiges Vesper oder einem guten Braten mit Spätzle und Schupfnudeln. |
![]() | Der Lemberger: Der Lemberger stellt ebenso einen hohen Anspruch an die Lage. Er wird deshalb nur in begrenztem Umfang angebaut. Durch seine dunkle Farbe und seiner herben Art gehört er zu der Traubenelite weltweit. Der Lemberger verträgt sich besonders zu Lamm und Wildgerichten. |
![]() | Der Spätburgunder: Der Spätburgunder wird als König unter den Rotweinen bezeichnet. Er wird bei uns schon sehr lange angebaut, stellt aber auch sehr hohe Ansprüche an seine Lage. Purpurrot, körperreich und mit leisem Feuer erfüllt er höchste Ansprüche. Er schmeckt am besten zu Rind und Wild, kann aber auch gut zu Geflügel getrunken werden. |
![]() | Der Riesling: Der Riesling ist eine spätreifende Sorte und die wohl bekannteste Weißweinsorte Deutschlands. Der Wein hat ein dezentes Bukett, ein feinfruchtiges Aroma und eine milde Säure. Er schmeckt hervorragend zu leichten Vorspeisen ebenso zu Fisch und Muschelgerichten. |
![]() | Der Müller-Thurgau: Der Müller-Thurgau ist eine frühreifende Traube und schmeckt jung getrunken besonders gut. Man trinkt ihn zu Vorspeisen sowie zu Suppen. Er hat ein feinfruchtiges Aroma, das einen leichten Muskatton vorweist. In sonnenreichen Jahren ergibt der Müller-Thurgau hochwertige Prädikatweine. |
![]() | Der Kerner: Der Kerner ist eine Kreuzung zwischen Trollinger und Riesling, also ein typischer Württemberger. Er entwickelt eine würzige Frucht und eine feinrassige Säure. Man trinkt den Kerner zu hellem Fleisch oder Geflügel. |
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